Sch"näh"eule

Windeltasche für eine Prinzessinnenmama

3. August 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Vor kurzem habe ich von einer liebe Kundin, den Auftrag bekommen eine Windeltasche für eine frischgebackene Prinzessinnenmama zu nähen! Es ist wundervolles Unikat entstanden und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Genäht habe ich die Windeltasche Lotte* nach dem Schnittmuster von schimalto. Die Tasche kann in drei verschiedenen Ausführungen genäht werden, zur Auswahl stehen ein Großes Fach (in das je nach Windelgröße 3-5 Windeln passen), ein Reißverschlussfach (dort finden kleinere Dinge wie Cremes, Pflaster oder auch das Impfheft seinen Platz), sowie ein Feuchttuchfach! Man kann durchaus sagen, dass „Lotte“ eine superpraktische Windeltasche für unterwegs ist, die (mal eben schnell unter den Arm geklemmt) alles umfasst, was man für ein paar Wickelrunden im Restaurant, auf dem Spielplatz oder bei Freunden zu Besuch braucht.

Ich habe für die Windeltasche, Baumwollstoffe in den Farben „rosa/weiß – kariert*“ und „graphit*“ von buttinette verwendet, allerdings wird die Windeltasche erst durch den Plott „Mutterliebe“ von Paul&Clara zum Unikat!

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

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Zu dick, zu dünn, zu unförmig

28. Juli 2017 von Luisa Friebel | 3 Kommentare

„Duhuuu, Mama?!“ – „Ja?!“ – „Warum ist die Frau vor uns, so viel dicker, wie du?“ – „Ach, meine Kleine, die Frau ist bestimmt krank und ist deswegen so dick!“
Dieses Gespräch haben eine junge Mutter und ihr Tochter an der REWE-Kasse geführt, während ich vor Ihnen meinen Einkauf auf das Band gelegt habe…

Body Shaming

Eigentlich, gibt es schon genügend Zeitschriften und Blogs, die über das Phänomen „Body Shaming“ schreiben, aber nach dieser Erfahrung im Supermarkt muss ich meinen Senf auch dazu geben… Es kann doch nicht sein, dass man von wildfremden Menschen bewertet und kritisiert wird und nur noch anhand von Äußerlichkeiten beurteilt wird! Ständig bekommen wir in Zeitschriften und im Fernsehen Bilder von angeblich perfekten Frauen- und Männerkörpern gezeigt… Klar, dass man diesen Schönheitsidealen nacheifern möchte, aber man sollte dabei nicht vergessen, dass diese Schönheitsideale nur durch Photoshop erreicht werden! Kaum jemand entspricht dieser gewünschten Norm der Gesellschaft und trotzdem soll man sich dafür schämen, nicht dieser Norm zu entsprechen?

Ich habe lange gebraucht um meinen Körper, so wie er ist, zu akzeptieren. Ich fand mein breites Becken immer schrecklich und am liebsten hätte ich jeden Makel und jede Problemzone eliminiert oder versteckt, während ich vorm Spiegel stand dachte ich „Einen Bikini kann ich mit meinem Bauchspeck doch gar nicht tragen, höchstens einen Badeanzug“ oder „Leggings mit Größe 44? Ein No-Go!“ Es war ein langer und steiniger Weg, aber heute quälen mich nur noch selten Selbstzweifel, wenn ich ein kurzes Kleid anziehen möchte, dann tue ich das!

Ich gebe es ganz offen und ehrlich zu, auch ich habe mir von Zeit zu Zeit gedacht „Die hat ja richtige Speckröllchen“ oder „Gut, dass ich nicht so ein Hungerhaken wie die da hinten bin.“, es war wirklich schwer diese Gedanken und Vorurteile abzulegen, dass gelingt mir nicht immer, aber meistens, denn wie andere Menschen aussehen, geht mich nichts an – mich betrifft nur, wie sie sich mir gegenüber verhalten.

Mich persönlich hat nicht die Frage des Mädchens geärgert, sondern die Antwort ihrer Mutter… Ich konnte es in diesem Moment nicht fassen, dass sie mir eine Krankheit unterstellt hat, nur um ihrem Kind zu erklären, dass ich nicht so schlank bin wie sie! Bei jeder anderen Erklärung hätte ich meinen Mund gehalten, aber diese Antwort war für mich einfach vollkommen inakzeptabel. Ich konnte meinen Ärger in dem Moment leider nicht komplett runter schlucken und sagte zu ihr: „Entschuldigung, ich habe nur gerade mitbekommen, was Sie zu Ihrer Tochter gesagt haben und wollte Ihnen einfach nur mitteilen, dass ich kerngesund bin und es mir bestens geht!“

Die Dame wäre wohl am liebsten im Boden versunken, aber in diesem Moment konnte ich einfach nicht anders…

Fotograf: Regina Friebel | SichtFabrik

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Bullet Journal

14. Juli 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Herumfliegende Notizzettel, verschwundene To-Do Listen und vergessene Termine – das alles soll nun ein Ende haben, denn ich möchte mein eigenes Bullet Journal führen.

Vor ungefähr einem Jahr stieß ich auf das System des Bullet Journaling und überlege seitdem, ob es das richtige für mich ist, denn es ist ein hervorragendes Planungstool, man kann seine Kreativität ausleben, aber man benötigt eben auch die Zeit dafür! Letztendlich bin ich zum Schluss gekommen, dass ich es versuchen möchte und ich möchte euch dabei mitnehmen…

Heute möchte ich euch erst einmal erklären, was überhaupt ein Bullet Journal ist und ich möchte euch zeigen, wie ich mein Bullet Journal verschönert habe In den nächsten Wochen, werde ich euch dann, nach und nach, das Innenleben meines Bullet Journal zeigen und euch die Materialien genauer vorstellen, die ich verwende!

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal mit einem Wort zu beschreiben ist schwierig. denn im Grunde kann ein Bullet Journal all das sein, was man braucht. Es ist ein Instrument, um seinen Alltag zu strukturieren, Aufgaben festzuhalten und kann hilfreich bei Motivationsproblemen sein. Es ist eine Mischung aus Kalender, To-Do Liste, Notizbuch und Tagebuch.

Die ursprüngliche Idee hinter dem Bullet Journal stammt von Ryder Carroll, einem Produktdesigner aus New York, der viele Jahre damit verbracht hat, ein für ihn passendes System zu finden, um Aufgaben und Termine zu planen. Das besondere an diesem System ist, dass man Tag für Tag und Woche für Woche plant und das bedeutet, dass es keine vorgefertigten Seiten gibt, man kann also alles ganz individuell auf sich abstimmen!

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

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Summerfeeling

6. Juli 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Jeden Tag fahre ich eine Stunde mit der S-Bahn zur Arbeit und natürlich auch wieder nach Hause, diese Zeit nutze ich gerne um zu lesen… Ich verschlinge aktuell wieder einen der grandiosen Psychothriller von Sebastian Fitzek  Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das heimische Bücherregal völlig überquillt! Herr Sch“näh“eule und ich überlegen nun, ob wir vielleicht einen eBook-Reader kaufen sollen…?!

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

Bis dahin lese ich ganz „old-school“ ein einem echten Buch und dafür habe ich mir endlich ein vernünftiges Lesezeichen gebastelt, denn bis dato habe ich immer kleine Papierzettel verwendet, die ich in der Regel ziemlich schnell verloren habe!

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A little lovley LIGHT BOX

12. Juni 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Im Jahr 2016 eroberte sie die Wohnungen trendbewusster Menschen auf der ganzen Welt, die LED Light Box*.
Kein Wunder, denn freche Sprüche, sogenannte Statements, sind total angesagt… Sie zieren z.B. T-Shirts, Jutebeutel, Turnsäcke und Mützen und da ich ein großer Fan von Zitaten, motivierenden Sätzen und kurzen Lebensweisheiten bin, konnte ich zu diesem Trend nicht nein sagen kann!

Was ist eine Light Box?

Die Light Box ist inspiriert von altmodischen Kino-Anzeigetafeln, auf denen Filmtitel und Darsteller mit austauschbaren Buchstaben angezeigt wurden. Der Einrichtungstrend bringt diese Technik nach Hause – mit rechteckigen Boxen, die von innen beleuchtet werden und somit den individuellen Text charmant in Szene setzen.

Die einzige Herausforderung ist die begrenzte Anzahl von Zeichen: Auf der A5-Box haben z.B. zehn Zeichen Platz, auf der A4-Variante immerhin schon 27 – man muss sich also kurz fassen!

Light Box Sprüche sind daher idealerweise kurz und kombinieren gekonnt Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen miteinander

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

Wofür kann man die Boxen einsetzen?

Eine Light Box ist ein richtiger Hingucker in der Wohnung – und das in nahezu allen Räumen, da sich die Sprüche je nach Lust und Laune individuell austauschen lassen, kann die Botschaft an den Wohnraum angepasst werden.

In der Küche könnte z.B. der Spruch „BUT FIRST COFFEE!“, die Light Box zieren Ich persönlich mag auch total gerne, Botschaften, die an die entsprechende Jahreszeit angepasst sind!

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Willkommensgeschenk in PINK

9. Mai 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

„Mit einer einzigen Berührung, einem Blick, einem Lächeln erfüllt ein Kind das Herz mit größtem Glück.“
(Verfasser unbekannt)

Heute möchte ich euch wieder ein „Willkommensgeschenk“ zeigen, dass für einen neuen Erdenbürger entstanden ist! Die werdenden Eltern durften sich zur Geburt, ihrer kleinen Prinzessin über diese niedlichen Bodies freuen Da ich aktuell viel um die Ohren habe, habe ich einfach bei tausendkind ein paar weiße Babybodies in unterschiedlichen Größen bestellt, die ich anschließend beplottet habe! Die Datei „coolGIRL“ habe ich bei Misses Cherry gefunden und die Datei „GUTENmorgen“ habe ich selbst erstellt!

Leider habe ich noch immer Probleme beim aufpressen von mehrfarbigen Motiven und überlege mir deswegen eine Transferpresse anzuschaffen… Besonders angetan hat es mir die HappyPress 3*, allerdings bin ich noch ziemlich unschlüssig, ob ich wirklich eine Transferpresse brauche und habe mir deswegen vorgenommen, in den nächsten Tagen und Wochen eine pro und contra-Liste zu schreiben!

Trotzdem bin auf das Ergebnis ziemlich stolz und die werdenden Eltern haben sich auch sehr über die kleine Aufmerksamkeit gefreut 

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

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Fabric Weaving

25. April 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Heute habe ich ein Projekt für euch im Gepäck, welches ich für mein neues Nähzimmer umgesetzt habe
Für mein Projekt, habe ich einfach einen Stickrahmen zweckentfremdet und daraus ein wundervolles Bild aus Stoff, für meine Nähzimmerwand gebastelt!

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

„Fabric Weaving“ liegt in Amerika schon seit einiger Zeit voll im Trend und dieser Trend schwappt nun langsam zu uns rüber!
Es werden Schrägbänder aus Stoff miteinander verwoben und dabei entstehen, je nach Webart, unterschiedlichste Muster. Da das Webstück auf selbstklebender Vlieseline fixiert wird, lässt es sich poblemlos weiterverarbeiten, z.B. zu Kissenhüllen, Tischläufern, Kosmetiktäschchen,…! Die gestalterischen Möglichkeiten, welche sich aus dieser Technik ergeben, sind also, nahezu unendlich

Als Kind habe ich bereits, auf ähnliche Weise, Papierstreifen geflochten und da ich mittlerweile „stoffsüchtig“ bin und „an der Nadel hänge“ webe ich halt einfach Stoffstreifen  Klingt doch logisch, oder?

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RIBBA-Nachtlicht: Pferd und Sterne

18. April 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“
(Friedrich von Bodenstedt)

Vor einiger Zeit habe ich euch im Blog, das RIBBA-Nachtlicht gezeigt, dass ich meiner Schwägerin, Sonja von ThreadDog und Mr. Right, anlässlich der bevorstehenden Geburt, ihres Knöpfchens geschenkt habe. Seit Ende Februar wird das Geschenk von den glücklichen und stolzen Eltern ausgiebig genutzt, denn das Nachtlicht spendet gerade so viel Licht, dass man den Nachwuchs nachts bequem stillen und wickeln kann, ohne sich wie ein geblendetes Reh zu fühlen! Später, wenn das Knöpfchen dann größer ist, kann das Nachtlicht auch die fiesen Monster fernhalten, die sich im Schrank oder unter dem Bett verstecken

Heute möchte ich euch ein Nachtlicht zeigen, dass vor ein paar Wochen für eine liebe Kundin entstanden ist! Die Sterneneffektfolie und die Plotterdatei „Pferd*“ von zusaMMengenäht passen perfekt zusammen und machen das Nachtlicht zu einem wahren Hingucker. Betrieben wird das Nachtlicht im übrigen mit einer LED-Lichterkette!

Ich wünsche meiner Kundin viel Spaß beim verschenken, des Sch“näh“eule-Unikats und hoffe, dass die werdende Mama, die das Geschenk erhält ebenso viel Freude an dem Nachtlich hat, wie meine Schwägerin und ihr Mann

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

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„swalwön“ trifft Stepper

17. April 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Der ein oder andere hat vielleicht mitbekommen, dass mein Blog in den letzten zwei Wochen offline war, denn ich habe kräftig Frühjahrsputz betrieben Schon von einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen, mein Bloglayout komplett zu überarbeiten und nun ist es endlich geschafft!

Mein Blog ist für mich ein Tagebuch, in dem ich das Erlebte, meine Ideen und Gedanken festhalte und reflektiere, gleichzeitig ist es für mich, aber auch eine Möglichkeit mich mitzuteilen, mich und mein Leben zu präsentieren Durch die Überarbeitung, des Blogdesigns wirkt alles ein bisschen freundlicher, frischer und reduzierter, es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte!

An dieser Stelle, möchte ich ein „dickes Dankeschön“ an meinen Schwager aussprechen, denn er unterstützt mich bei allen technischen Problemen, die ich hauptsächlich selbst fabriziere und er erträgt meine unqualifizierte Fragerei bzw. meine unmöglichen Umschreibungen, wenn es um IT-Gedöhns geht…

So und nun, möchte ich euch meine „Große Anna“ zeigen, die während des Probenähens für die liebe Natascha von Himmelblau. entstanden ist!

Fotograf: Regina Friebel | SichtFabrik

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Windeltasche „Lotte“

10. März 2017 von Luisa Friebel | Keine Kommentare

Vor kurzem habe ich von einer liebe Kundin, den Auftrag bekommen eine Windeltasche passend zu ihrer bereits vorhanden Wickeltasche zu nähen! Es ist wundervolles Unikat entstanden und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Genäht habe ich die Windeltasche Lotte* nach dem Schnittmuster von schimalto. Die Tasche kann in drei verschiedenen Ausführungen genäht werden, zur Auswahl stehen ein Großes Fach (in das je nach Windelgröße 3-5 Windeln passen), ein Reißverschlussfach (dort finden kleinere Dinge wie Cremes, Pflaster oder auch das Impfheft seinen Platz), sowie ein Feuchttuchfach! Man kann durchaus sagen, dass „Lotte“ eine superpraktische Windeltasche für unterwegs ist, die (mal eben schnell unter den Arm geklemmt) alles umfasst, was man für ein paar Wickelrunden im Restaurant, auf dem Spielplatz oder bei Freunden zu Besuch braucht.

Da die Windeltasche zur bereits vorhanden Wickeltasche passen sollte, habe ich lediglich Baumwollstoffe in den Farben „türkis*“ und „graphit*“ von buttinette verwendet, allerdings wird die Windeltasche erst durch den Plott „Mutterliebe“ von Paul&Clara, sowie den Namen, der kleinen Prinzessin zum Unikat!

Fotograf: Luisa Friebel | Sch“näh“eule

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